strahlendes Lächeln - Zahnaufhellung

Zähne bleichen mit Wasserstoffperoxid

Das Zähnebleichen oder auch Bleaching wird vornehmlich mittels einer Zahnpflegepaste oder durch individuell angefertigte Schieneneinsätze vorgenommen. Auch in Mundspülungen und anderen Mundpflegeprodukten kommt der Wirkstoff Wasserstoffperoxyd in geringer Dosis vor. Neben einer aufhellenden hat dieser Stoff ebenfalls eine desinfizierende und entzündungshemmende Wirkung für die Zähne, vernichtet also einen bakteriellen Belag. Das Wirkungsprinzip besteht im Eindringen des Wasserstoffperoxyds in die Zahnoberfläche. Hier kommt es nun zu einer Reaktion mit den verfärbten Zahnschmelzmolekülen und somit zur Zahnbleichung. Je höher der Anteil des beschriebenen Wirkstoffs in einer Substanz ist, desto stärker wird eine aufhellende Wirkung erzielt werden. Ab einer Konzentration jedoch, welche über 0,1 % liegt, ist der Gebrauch des entsprechenden Bleaching Mittels lediglich vom Zahnarzt anzuwenden.

Erfolgswahrscheinlichkeit beim Zahnbleichen

Erfolgsaussichten hat der Endverbraucher entsprechend bei einer direkten zahnärztlichen Behandlung. Hier können Bleichmittel verwendet werden, welche einen maßgeblich höheren Anteil an Wasserstoffperoxyd aufweisen. Jedoch sind diese hohen Konzentrationen auch mit Risiken verbunden, welche im Vorfeld mit dem Facharzt abgesprochen werden müssten. Bei frei im Handel erhältlichen Substanzen mit einer bleichenden Wirkung können bei übermäßiger und unsachgemäßer Nutzung Reizungen im Mundraum einstellen. Prinzipiell wird der Wirkstoff, welcher das Zähnebleichen möglich macht schnell von den Enzymen im menschlichen Speicher abgebaut. Über langzeitliche Effekte wurden bis heute keine neuen Kenntnisse verlautet. Jedoch ist eine zahnärztliche Beratung dennoch im Vorfeld der Behandlung zu empfehlen, das es neben leichten Reizwirkungen zu temporären höheren Temperaturempfindlichkeiten der Zähne kommen kann. Laut zahnärztlicher Meinung, verursache das Zähneaufhellen keine Schäden am Zahnschmelz.

Vorteile und Risiken von Wasserstoffperoxid
Im Vergleich zu den entstehenden Vorteilen, sind die Risiken jedoch größtenteils und für viele Patienten vertretbar. Erfolgsaussichten sind hier klar die weißeren Zähne. Diese sind besonders in der heutigen Zeit im Beruf, bei der Bewerbung oder wichtigen Geschäftsterminen ein wichtiges, jedoch meist unbewusst wahrgenommenes Kriterium. Zudem werden andere Zahnmaterialien, wie etwa Füllungen und Zahneinsätze nicht vom Bleichen beeinflusst. Zu beachten ist bei der Anwendung besonders, dass der Wirkstoff Wasserstoffperoxyd, wenn er in höherer als fünfprozentiger Konzentration vorliegt, nicht eingeatmet werden sollte. Hiernach könne laut zahnärztlichem Rat eine Atemwegsreizung vorkommen.